Herbert Feuchte Stiftungsverbund

Richtfest des neuen Verwaltungsgebäudes in Heide

Die Familie Madjera Stiftung errichtet in Zusammenwirken mit dem Herbert Feuchte Stiftungsverbund ein Verwaltungsgebäude im Kelter Drift / in der Büsumer Straße in Heide, direkt neben dem neuen Wohnheim, das 2018 bezogen wurde. Mit den Bauarbeiten wurde Ende April 2019 begonnen und das neue Gebäude soll schließlich im April 2020 fertiggestellt sein.

Am 23. August 2019 fand nun das Richtfest statt, bei dem gemeinsam mit den Angestellten des Herbert Feuchte Stiftungsverbundes aus Dithmarschen und Hamburg und den Handwerkern, die derzeit am Neubau arbeiten, bei Currywurst und Pommes und kühlen Getränken gefeiert wurde.

 

Der Neubau dient als Mehrzweckgebäude, das neben Büros für die Verwaltung der sozialen und gemeinnützigen Angebote des Stiftungsverbundes einen Bereich beherbergt, der den ambulanten Dienst „Pädagogische Assistenzen für Hörgeschädigte (PAH)“ sowie die Fachdienste der Einrichtungen in Dithmarschen umfasst. Der Neubau erstreckt sich über zwei Geschosse zuzüglich eines Dachgeschosses. Alle Bereiche sind vollumfänglich barrierefrei zugänglich. Ein Aufzug verbindet alle Geschosse miteinander. Erdgeschoss und Obergeschoss verfügen jeweils über ein behindertengerechtes WC.

Zudem ist ein Fortbildungsraum vorgesehen, in dem unter anderem auch gemeinsame Fortbildungen für Menschen mit und ohne Behinderung durchgeführt werden sollen.

Auch andere Gebäudeteile des Neubaus können von der Verwaltung und den pädagogischen Arbeitsbereichen gemeinsam genutzt werden. Das führt zu weiteren Begegnungsmöglichkeiten zwischen Menschen mit und ohne Behinderung.

Die aktuell noch genutzten Räumlichkeiten in der Büsumer Straße verteilen sich über drei Gebäude, mit jeweils zwei Stockwerken, und können ausnahmslos nur über Treppen erreicht werden. Schon das Betreten der Bestandsgebäude wird durch vorhandene Eingangspodeste für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen unmöglich gemacht. Dies ist nicht mehr zeitgemäß und durch die zukünftige Unterbringung der Verwaltung und der am Menschen mit Behinderung orientierten Angebote in einem Gebäude wird durch die daraus entstehenden Kontakte Inklusion gelebt.