Herbert Feuchte Stiftungsverbund

Tag der Gebärdensprache

Der Tag der Gebärdensprache hat seinen Ursprung bereits 1951. Der Weltverband der Gehörlosen (WFD World Federation of the Deaf) war Initiator dieses Gedenktages, der schließlich 2017 offiziell durch die Vereinten Nationen zum internationalen Welttag der Gebärdensprache erklärt wurde. In Deutschland wird der Tag der Gebärdensprache seit 1970 gefeiert.

In diesem Jahr haben der Dithmarscher Gehörlosen-Verein und der Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein e.V. den Tag der Gebärdensprache unter dem Motto „Wir wollen nicht draußen bleiben!“ in Heide veranstaltet. Mit unterschiedlichen Programmpunkten wurde auf die leider noch zahlreichen Kommunikationsbarrieren für gehörlose Menschen insbesondere im Bereich Kultur, Freizeit und Bildung aufmerksam gemacht.

Der Heider Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat, die Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs und der Landesbeauftrage für Menschen mit Behinderungen des Landes Schleswig-Holstein, Ulrich Hase, nahmen die vorgetragenen politischen Forderungen, Kommunikationsbarrieren durch einen vermehrten Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern abzubauen, aufgeschlossen entgegen.

Bewohner, Klienten und Mitarbeiter des Herbert Feuchte Stiftungsverbundes waren ebenfalls als Gäste Teil der Veranstaltung.