Herbert Feuchte Stiftungsverbund

Jeder packt mit an

Inmitten der Gesellschaft

Kleine, überschaubare Wohneinheiten bieten für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen viele Vorteile. In unserer neu errichteten „Wohngruppe Pfitzigstraße“ leben bis zu 12 Kinder und Jugendliche, aufgeteilt in zwei räumlich getrennten Wohneinheiten, zusammen. Die Bewohner*innen können hier entsprechend ihrer Ressourcen individuelle Fähigkeiten entwickeln und festigen, Eigenverantwortung lernen sowie Selbstbestimmung erfahren. Die Wohngruppe liegt in einem ruhigen Wohngebiet in der Stadt Schleiz und grenzt direkt an das Wohnheim Fröbelstraße für Kinder-, Jugendliche und Erwachsene an. Das Zentrum der Stadt Schleiz mit diversen Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten ist nur wenige Gehminuten entfernt.

Moderne Bedingungen, bewährte Strukturen

In familienähnlichen Strukturen erproben sich die jungen Menschen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben. Sie erfahren persönliche Zuwendung und gewinnen so emotionale Stabilität. Ihre großen Einzelzimmer, die jeweils mit einer eigenen Nasszelle ausgestattet sind, können sie nach ihren persönlichen Vorlieben ausgestalten. In dem großen Haus sowie dem umgebenden Garten gibt es viel zu tun und jeder packt mit an – beim Abwaschen ebenso, wie beim Unkraut jäten. Dabei gewinnen die jungen Menschen alltagspraktische Fähigkeiten, die sie für ein eigenständiges Leben brauchen.

Das Leben selbstbestimmt meistern

Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist es wichtig, den Einzelnen in seiner Individualität anzuerkennen und ihn mit seinen Bedürfnissen und Potentialen in den Mittelpunkt zu stellen. Wir wollen die Bewohner*innen durch gezielte Förderung in die Lage versetzen, als eigenständige Persönlichkeiten ihr Leben zu meistern. Dazu gehören auch die Entwicklung sozialer Fähigkeiten, das Erlernen von Alltagskompetenzen und die Mobilität im engeren und weiteren Lebensumfeld. In unserer Arbeit orientieren wir uns an den individuellen Bedürfnissen unserer Bewohner*innen und bieten eine passgenaue Unterstützung. Der Einsatz von Strukturierungshilfen und unterstützenden Kommunikationsmitteln ist dabei ebenso selbstverständlich wie die adäquate Berücksichtigung von Sinnesbeeinträchtigungen und Mobilitätseinschränkungen.